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| Die Technik eines Heissluftballons |
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Woraus besteht der Ballon?
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1. Der Hüllenstoff
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[Foto: fire-balloons]
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Die Ballonhülle aus einem hoch reißfesten Nylongewebe ist ein Spitzenerzeugnis
der Webindustrie. Um die Luftdurchlässigkeit des Gewebes auf ein Minimum zu
reduzieren, wird dieses innen zusätzlich mit einer hauchdünnen
Kunststoffschicht bedampft. Für den unteren Rand der Hülle verwendet man ein hitzebeständiges unbrennbares
Nomex Gewebe. Eingenähte Riss-Stopper verhindern ein Aufreißen der Hülle. Abhängig von der Verwendung sind in Deutschland Hüllen mit Größen von 1600 m³ bis 9500 m³
Luftinhalt im Einsatz.
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2. Der Ballonkorb
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[Foto: fire-balloons]
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Der
Ballonkorb wird wegen der hohen Anforderungen an die Elastizität aus Weide
oder Peddigrohr geflochten. Der
1,10m hohe Korb ist am oberen Rand mit Leder eingefasst. Stahlseile zur
Aufnahme von Brenner und Ballonhülle sind in den Korb eingeflochten. Je
nach Größe der Ballonhülle werden Körbe von 2 bis 19 Personen
eingesetzt.
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3. Der Brenner
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[Foto: fire-balloons]
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Die
Leitungen von den Gasflaschen im Korb bringen mit hohem Druck flüssiges
Propan in die Verdampferspiralen. Das durch die Erhitzung entstehende Gas
strömt durch unterschiedliche Düsen in den Brenner. Durch die Vermischung
mit Sauerstoff entsteht somit eine leistungsstarke Verbrennung.
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4. Die Gasflaschen
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[Foto: fire-balloons]
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Die speziell für die Ballonfahrt entwickelten
Gasflaschen aus Aluminium oder Edelstahl sind mit einer Schaumstoff gefütterten Schutzhülle versehen.
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5. Das Aufrüstgebläse
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[Foto: fire-balloons]
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Das Gebläse besteht aus einem kleinen
Viertaktmotor der auf einem fahrbaren stabilen Rahmen montiert ist. Durch
den hohen Wirkungsgrad des Propellers wird die Ballonhülle schnell mit
Kaltluft gefüllt.
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6. Die Instrumente
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a) Flugfunkgerät für die Verbindung zur jeweiligen Luftaufsicht und
zum Verfolgerfahrzeug.
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b) Kombiinstrument mit Anzeigen für das Steigen oder Fallen des
Ballons, für die erreichte Höhe über Meeresspiegel oder Grund, für die Außentemperatur
und die Temperatur im Inneren der Ballonhülle, gemessen an
der Wärmsten Stelle.
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c) Alternativ ein GPS – Global Positioning System zum Feststellen des
augenblicklichen Standortes, des Kurses, der Geschwindigkeit und z.B. der
Entfernung vom Startplatz.
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